声の大きさや速さを調節して,伝え方にメリハリをつけましょう。話の中にしっかり伝えたい情報がある場合は,その部分を際立たせた発音をします。ふつう他の部分より大きな声で強く発音したり,強調してゆっくり発音したりしますが,あえて小声にするなど内容の解釈によって強調の仕方もいろいろです。音量やスピードを調節すると,情景や登場人物の心情を効果的に描写することができます。伝え方を工夫しましょう。

(1)

Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach:
„Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.“
Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte:
„Gott segne dir’s“, und ging weiter.

Oliver

Anneke

(2)

„Ach ja“, laut und langsam
sagte sie,
„ich verspreche dir alles, was du willst,
wenn du mir nur die Kugel wieder bringst.“ laut und langsam
Sie dachte aber:
Was der einfältige Frosch schwätzt! leise und schnell
Der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt
und kann keines Menschen Geselle sein. leise und schnell

Oliver

Anneke

(3-a)

„Ach, lieber Vater,
als ich gestern im Wald bei dem Brunnen saß und spielte,
da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. schnell
Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt,
und weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm,
er sollte mein Geselle werden; schnell
ich dachte aber nimmermehr, dass er aus seinem Wasser
herauskönnte.“ schnell

[…] Da sagte der König:
„Was du versprochen hast, das musst du auch halten.“ langsam

Oliver

Anneke

(3-b)

Die Königstochter fing an zu weinen
und fürchtete sich vor dem kalten Frosch,
den sie nicht anzurühren getraute und
der nun in ihrem schönen, reinen Bettlein schlafen sollte.
Der König aber ward zornig und sprach:
„Wer dir geholfen hat, als du in der Not warst,
den sollst du hernach nicht verachten.“ laut und langsam

Oliver

Anneke

(4)

Am andern Morgen, als das Kind nicht zu finden war,
ging ein Gemurmel unter den Leuten,
die Königin wäre eine Menschenfresserin
und hätte ihr eigenes Kind umgebracht.

Oliver

Anneke

Am Morgen, als das Kind abermals verschwunden war,
sagten die Leute ganz laut,
die Königin hätte es verschlungen,….

Am andern Morgen, als es ruchbar ward,
riefen alle Leute laut:
„Die Königin ist eine Menschenfresserin,
sie muss verurteilt werden.“ laut

(5)

und es war so arm,
dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen,
und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen,
und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib
und ein Stückchen Brot in der Hand,
das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte.
Es war aber gut und fromm.

Oliver

Anneke